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Professur für „Low Carbon Design"

Fachbereich: Architektur
(Besoldungsgruppe: W2 LBesG NRW)

Im Fokus der neu eingerichteten Professur „Low Carbon Design“ steht der architektonische Entwurf mit wissenschaftlicher Begleitung, in dessen Ergebnis optimale Aufenthaltsqualität bei minimalem Einsatz von Technik und minimalen Auswirkungen auf die Umwelt erzielt wird. Einflussnehmende Faktoren sind neben den präzise gelegten Grundelementen der Architektur selbst (Gebäudeausrichtung, Volumen etc.), den konstruktiven Konsequenzen, der Stimmigkeit der Material- und Technikkonzepte, die Komforterwartungen der Nutzer und deren Raumbedarfe (Angemessenheit). Aufgabe der Professur ist es, diese interdisziplinären Schnittstellen zu analysieren und deren Interdependenzen auszuloten, um kreative Antworten der Frage einer zeitgemäßen und nachhaltigen Architektur aufzuzeigen. Über gestalterisches Erforschen und Experimentieren bei gleichzeitig wissenschaftlicher Evaluation sind wegweisende architektonische Beiträge zu entwickeln, die die Themen der Klimaneutralität und Ressourcenschonung energetisch, materiell und gesellschaftlich verfolgen. Gemäß den Nachhaltigkeitszielen der Europäischen Union (EU-Klimaschutzziele 2050) gilt es, dies in der Lehre zu vermitteln und in der Forschung wissenschaftlich weiterzuentwickeln.

Ihr zukünftiges Aufgabengebiet

  • Die*der zukünftige Stelleninhaber*in soll die Professur „Low Carbon Design“ in Lehre und Forschung in vollem Umfang vertreten und ausbauen. Dabei wird die Umsetzung der strategischen Ziele der Fachhochschule - Projektorientierung, Digitalisierung, Internationalisierung und soziale Verantwortung - erwartet.
  • In der Lehre ist die Professur sowohl in den Bachelor-Studiengang als auch in die konsekutiven Master-Studiengänge eingebunden.
  • Neben der Grundlagenvermittlung in Form von Vorlesungen, Übungen und Seminaren lehren Sie in vertiefenden, auch interdisziplinären und/oder fachbereichsübergreifenden Modulen.
  • Sie verknüpfen Erfahrungen aus der beruflichen Praxis und praxisorientierte Forschungsaktivitäten mit der Lehre („forschendes Lehren und Lernen“).
  • Sie wirken aktiv in der Selbstverwaltung mit und arbeiten in kollegialer Gemeinschaft.
  • Sie setzen innovative Ideen für anwendungsbezogene Forschungs- und Entwicklungsaufgaben um und zeigen den Einklang von Forschung und Lehre.

Ihre Qualifikationen und Kompetenzen

  • Wir suchen eine herausragende Persönlichkeit, die in der beruflichen Praxis als Architekt*in eine breite Expertise im ausgeschriebenen Lehr- und Forschungsgebiet aufweist.
  • Sie können ein einschlägiges Hochschulstudium der Architektur nachweisen.
  • Der Nachweis der architektonischen Expertise erfolgt über realisierte, herausragende Hochbauprojekte, der Nachweis der Befähigung zum wissenschaftlichen Arbeiten über eine Promotion oder promotionsadäquate Leistungen.
  • Darüber hinaus verfügen Sie über didaktische Erfahrungen, die Sie durch Hochschullehrtätigkeiten belegen.
  • Sie können Lehrveranstaltungen auch in englischer Sprache durchführen und haben Interesse an einer internationalen Ausrichtung in Forschung und Lehre.
  • Sie sind erfahren in der Akquise, Beantragung und Bearbeitung sowie im Management von Forschungs- und Entwicklungsprojekten.

Ihre Einstellungsvoraussetzungen ergeben sich aus § 36 Hochschulgesetz NRW. Sollten Sie zum Zeitpunkt der Ernennung das 50. Lebensjahr überschritten haben, werden Sie i.d.R. im privatrechtlichen Dienstverhältnis beschäftigt.

Wir als Arbeitgeberin …

  • bieten – alle erforderlichen Strukturen zur Übernahme von anwendungs-­bezogenen Forschungs- und Entwicklungsaufgaben sowie Gestaltungsmöglichkeiten in der akademischen Selbstverwaltung.
  • fördern – die Weiterentwicklung durch ein umfangreiches internes und externes Fort-und Weiterbildungsangebot, insbesondere in der Hochschuldidaktik.
  • fokussieren – Familie und Gesundheit durch das Beratungsangebot des Familienservice und des Gesundheitsmanagements z.B. zu Themen der Vereinbarkeit von Familie und Beruf, Kinderbetreuung, Dual Career Couples sowie der aktiven Gesundheitsförderung.
  • gewährleisten – ein modernes Hochschulumfeld geprägt von einzigartigen Standortvorteilen und einer guten Verkehrsanbindung inmitten der pulsierenden Ruhrmetropole Dortmund.

Die Bewerbungen geeigneter Menschen mit Schwerbehinderung und Menschen mit Behinderung, die diesen gleichgestellt sind, im Sinne des § 2 SGB IX sind erwünscht. Außerdem streben wir eine Erhöhung des Frauenanteils an und begrüßen daher Bewerbungen von Kandidatinnen ganz besonders. Der Arbeitsplatz ist grundsätzlich auch für eine Teilzeitbeschäftigung geeignet. Im Falle der Berufung wird eine Verlagerung des Lebensmittelpunktes nach Dortmund erwartet.

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