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Verstärken Sie unsere Hochschule ab sofort durch Ihren Antritt der

Professur für „Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie"

Fachbereich: Angewandte Sozialwissenschaften
(Besoldungsgruppe: W2 LBesG NRW)

Die*der zukünftige Stelleninhaber*in soll den Arbeitsschwerpunkt „Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie“ in Studium und Forschung an der Fachhochschule vertreten. Neben der Lehre der klinischen und entwicklungsbezogenen Grundlagen werden für die Fachwissenschaft Soziale Arbeit relevante und anwendungsbezogene Vertiefungen und Spezialisierungen gewünscht.

Ihr zukünftiges Aufgabengebiet

  • Sie verfügen über wissenschaftliche Kenntnisse zu klinischen Störungsbildern (gem. ICD/DSM) im Kindes- und Jugendalter und den dazugehörigen relevanten entwicklungsdiagnostischen Verfahren. Sie sind in der Lage, diese in BA- und MA-Studiengängen didaktisch und praxisnah zu vermitteln.
  • Sie vertreten die Grundlagen anerkannter psychotherapeutischer Verfahren (systemische, verhaltens- und tiefenpsychologische Ansätze) und vermitteln diese in Lehre und Forschung. Das Wissen zu quantitativen Evaluationsmethoden vervollständigt Ihre Expertise.
  • Sie berücksichtigen in Ihrem didaktischen Vorgehen die Perspektiven und Handlungsstrategien der Sozialen Arbeit, insbesondere auch die Einbeziehung der familiären und sozialen Lebenswelt.
  • Sie sind teamfähig und wirken engagiert an Aufgaben der Selbstverwaltung mit.
  • Sie bringen die Bereitschaft mit, kontinuierlich an hochschuldidaktischer Weiterbildung teilzunehmen und integrieren die Querschnittaufgaben Gender, Inter- und Transkulturalität und Diversity.
  • Sie tragen zur weiteren Profilierung des Fachbereiches bei und beteiligen sich an der Studienreform und an der Zusammenarbeit mit den Kooperationspartner*innen.
  • Die Bereitschaft zu interdisziplinärer Arbeit in Lehre, Projektentwicklung, Forschung und Weiterbildung wird vorausgesetzt. 
  • Sie sind bereit, Veranstaltungen auch in englischer Sprache durchzuführen. 
  • Sie setzen innovative Ideen für anwendungsbezogene Forschungs- und Entwicklungsaufgaben um und zeigen den Einklang von Forschung und Lehre.

Ihre Qualifikationen und Kompetenzen

  • Sie verfügen über ein abgeschlossenes Hochschulstudium (Masterabschluss oder vergleichbar, z.B. Diplom, Staatsexamen) in Psychologie und/oder Medizin. Die besondere Befähigung zu vertiefter selbstständiger wissenschaftlicher Arbeit weisen Sie in Form einer Prädikatspromotion im Bereich des zu übernehmenden Lehrgebiets nach.
  • Sie sind approbierte*r psychologische / ärztliche Psychotherapeut*in und verfügen über berufspraktische Erfahrungen in Handlungsfeldern mit klarem Bezug zu Kindern, Jugendlichen und/oder Heranwachsenden.
  • Sie verfügen über innovative methodisch-didaktische Fähigkeiten in der praxisbezogenen Vermittlung der fachspezifischen Aspekte des Lehrgebiets und können diese in deutscher und englischer Sprache vermitteln.
  • Sie haben anwendungsorientierte Forschungsschwerpunkte mit Bezug zum Säuglings-, Kindes-, Jugend- und/oder Heranwachsendenalter.
  • Gewünscht sind außerdem Bezüge in Ausbildung und/oder bisheriger beruflicher Tätigkeit zur Sozialen Arbeit. Ein Studium der Sozialen Arbeit ist wünschenswert.
  • Sie sind erfahren in der Akquise, Beantragung und Bearbeitung sowie im Management von Forschungs- und Entwicklungsprojekten.

Ihre Einstellungsvoraussetzungen ergeben sich aus § 36 Hochschulgesetz NRW. Sollten Sie zum Zeitpunkt der Ernennung das 50. Lebensjahr überschritten haben, werden Sie i.d.R. im privatrechtlichen Dienstverhältnis beschäftigt.

Wir als Arbeitgeberin …

  • bieten – alle erforderlichen Strukturen zur Übernahme von anwendungs-­bezogenen Forschungs- und Entwicklungsaufgaben sowie Gestaltungsmöglichkeiten in der akademischen Selbstverwaltung.
  • fördern – die Weiterentwicklung durch ein umfangreiches internes und externes Fort-und Weiterbildungsangebot, insbesondere in der Hochschuldidaktik.
  • fokussieren – Familie und Gesundheit durch das Beratungsangebot des Familienservice und des Gesundheitsmanagements z.B. zu Themen der Vereinbarkeit von Familie und Beruf, Kinderbetreuung, Dual Career Couples sowie der aktiven Gesundheitsförderung.
  • gewährleisten – ein modernes Hochschulumfeld geprägt von einzigartigen Standortvorteilen und einer guten Verkehrsanbindung inmitten der pulsierenden Ruhrmetropole Dortmund.

Die Bewerbung geeigneter Menschen mit Schwerbehinderung und Menschen mit Behinderung, die diesen gleichgestellt sind, im Sinne des § 2 SGB IX sind erwünscht. Außerdem streben wir eine Erhöhung des Frauenanteils an und begrüßen daher Bewerbungen von Kandidatinnen ganz besonders. Der Arbeitsplatz ist grundsätzlich auch für Teilzeitbeschäftigung geeignet. Im Falle der Berufung wird eine Verlagerung des Lebensmittelpunktes nach Dortmund erwartet.

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